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Im Frühjahr 2003 wurde ein sog. „Kräutererlebnispfad“ angelegt. Es handelt sich dabei um einen rund 700 m langen Fußweg, der teils über Wiesen und Felder, teils einen Waldrand entlang führt. Ein Teil des „Kräutererlebnispfades“ besteht aus einem alten Hohlweg, der in früheren Zeiten vor allem von Weidevieh begangen wurde. Eulen, aus Baumstämmen und Brettern angefertigt, weisen mit ihren Flügeln dem Besucher den Weg. Insgesamt handelt es sich um einen meditativen Rundgang, dessen Ziel es ist, den Menschen ein Stück unberührte Natur näher zu bringen.
Mit philosophisch-meditativen und einigen wissenschaftlichen Texten wurden u.a. folgende Schwerpunkte thematisiert: |
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Speisepilze Anbau von Kulturspeisepilzen: es wird gezeigt, wie man auf Laubholz schmackhafte Kulturspeisepilze züchten kann |
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Zaun am Beispiel eines typischen Tiroler Speltenzaunes werden die Bedeutung eines Zaunes früher und heute sowie die Etymologie des Wortes „Zaun“ erörtert Zaun
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Runen: deren Zauber und
Magie Runen sind germanische Schriftzeichen, die am Beginn unserer
Zeitrechnung aus Alphabeten der Mittelmeersprachen und aus älteren
germanischen Symbolzeichen gebildet wurden. Bis zum 5. Jahrhundert entwickelte
sich eine weitgehend einheitliche Runenschrift, die aus 24 Runen besteht.
Nach den ersten sechs Lauten wird sie als ”Älteres Futhark”
bezeichnet. Es sind mehr als 200 Runenfunde im älteren Futhark bekannt,
drei Viertel davon stammen aus dem skandinavischen Raum. |
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Wacholder Zauber, Magie und Etymologie dieser uralten Heilpflanze Wacholder (Juniperus communis) |
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Wielenberg Das Bergdörflein Wielenberg im Wandel der Zeit Das Bergdörflein "Wielenberg" ist die älteste Siedlung
im Gemeindegebiet von Percha. Die sonnige Anhöhe am sanft auslaufenden
Berghang lockte schon sehr früh zur Siedlung an. Als "locus
Welinberc" tritt Wielenberg um 1030 zum ersten Mal in Verbindung
mit der Grafschaft Engelberts (comitatus Engilberti) in Erscheinung. Bis
herauf in die 70er-Jahre bestanden in Wielenberg lediglich sieben Bauernhöfe,
von denen einer aufgelassen ist. Inzwischen wurden mehrere Neubauten errichtet,
welche den ursprünglichen Charakter dieses Weilers verändert
haben. Das Kirchlein zu Wielenberg wird im 11. Jahrhundert zum ersten
Mal urkundlich erwähnt. Aus dieser Zeit haben sich noch die Langhausmauern
erhalten. Der heutige Turm mit der einmaligen Treppengiebelmauer stammt
aus dem Jahr 1875. Damals hat der Blitz in der Kirche eingeschlagen, wobei
das Dach des alten spätgotischen Turmes ein Raub der Flammen wurde.
Das Kirchlein ist dem Heiligen Koloman (Kolumban) geweiht. |
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Am Ende des Kräutererlebnispfades trifft der „Wanderer“ auf unseren wunderschönen Kräutergarten mit ca. 80 verschiedenen Kräutern, die allesamt beschrieben sind. Längs des Erlebnispfades sind auf Holztafeln auch die Bezeichnungen der wild wachsenden Pflanzen (Deutsch, Italienisch, Lateinisch) angeführt. Im Kräutererlebnispfad integriert sind auch mehrere Holzbänke zum Ausruhen und Genießen, ein Steinpendel zum Schaukeln, ein Aussichtsturm sowie ein Dendrophon (großes Xylophon aus Lärchenholz) zum Musizieren im Wald.
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