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Experten zur Ur- und Frühgeschichte Wielenbergs |
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Hans Haid, Volkskundler aus dem Ötztal (Österreich) |
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| Kurt Derungs, Landschaftsmythologe (Schweiz) Schon der Ortsname „Percha” scheint mir sehr aufschlussreich zu sein, und dann noch Wielenberg. Hier von einem „villa” auszugehen, wäre absurd, so dass durchaus auf Wilbeth hinzuweisen ist. Gerade im 11. Jahrhundert wurden wieder viele „heidnischen” Orte christlich überdeckt. Wil-beth vergesellschaftet sich mit Am-beth (Ana-beth) und der Bor-beth bzw. Wor-beth. Das Suffix beth ist wohl das gemeinsame Merkmal, es kann Mond/Zeit bedeuten, aber auch Frau (Betula) oder Stein (Baetyl). […] Hinzuweisen ist auch auf die sagenhafte Frau Willeweis in Tirol. |
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| Heide Göttner-Abendroth, Matriarchatsforscherin (Deutschland) Allein die Kirche weist schon darauf hin, dass dieser Platz früher (weit vor den Kelten) ein Kultplatz war, vermutlich einer uralten, dreifachen Göttin gewidmet. Denn die 3 Bethen sind nur die Nachfahrinnen der jungsteinzeitlichen, pan-europäischen dreifachen Göttin. Das Ensemble ist bemerkenswert und liefert hohe Bestätigung. |
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| Georg Rohrecker, Keltenforscher aus Salzburg (Österreich) Ihre Deutung (des Steines) als eine Art Sonnenuhr, Peilstein oder Messinstrument (vergleichbar einem Sextanten) dürfte zutreffend sein. Und als der Stein derart verwendet wurde, waren derartige Handlungen auch heilige Handlungen, und ihre Ergebnisse heiliges Wissen, von dem (z.B. beim Kalender) Leben und Wohlergehen der Gemeinschaft abhingen. Eine Datierung ist schwer, da solche „Geräte” bereits ab der Jungsteinzeit verwendet wurden. Ich nehme an, dass Ihr Stein schon vor rund viertausend Jahren angelegt und dann sehr lange benutzt wurde - also von der Kupferzeit über die Bronzezeit bis zu den Kelten (Eisenzeit) - und später insgeheim, mit abnehmendem Wissen. |
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